2006:

 

 

 

 

03. 02. - 24. 03. 2006

"Auf dem Holzweg"

Plastiken von Georg Zaiß

 

Nach der letzten Ausstellung mit Photographie zeigt sich Georg Zaiß diesmal ausschließlich von seiner bildhauerischen Seite. Während der letzten 2 Jahre experimentierte er mit verschiedenen einheimischen Holzarten. Es entstanden Plastiken und Reliefs die meist den Menschen zum Thema haben. Mal surreal, mal grotesk oder politisch und stets mit Liebe zum Detail, so präsentieren sich die aktuellen Arbeiten, neben denen auch ältere Kleinplastiken zu sehen sind.

 

Mit dieser Ausstellung wird offiziell ein Kurswechsel in der Galerie vollzogen, der sich schon während des letzten Jahres andeutete. Nach mittlerweile viereinhalb Jahren Ausstellungsaktivität mit vielen Künstlern/innen, die fast ausschließlich der Erotik in ihren verschiedenen Formen huldigten, ist es an der Zeit für Veränderungen. Die Galerie wird sich künftig hauptsächlich der Präsentation zeitgenössischer junger Kunst widmen.


Vernissage: Freitag, 03. Februar 2006 ab 20 h

Finissage: Freitag, 24. März 2006 ab 20 h

 

www.georgzaiss.de

 

 

 

 

07. 04. - 26. 05. 2006

"Fremdartige anatomische Wildnis"

AXCS ART / Alexander Sterzel

Ölbilder + Arbeitsblätter

 

 

Alexander Sterzel hat nach siebenjähriger Abstinenz wieder damit begonnen in Öl zu malen. Ein guter Entschluß - denn seine „Fremdartige anatomische Wildnis“ ist die konsequente Weiterentwicklung und logische Schlussfolgerung seiner „Montierten Wirklichkeiten“.

 

Die so genannten „Totenbilder“, „Heiligenbilder“ und „Schmerztücher“ haben sich in der Wildnis vereint. Bei den „Montierten Wirklichkeiten“ dominierte noch der menschliche Körper und die erotische Darstellung. Die neuen Arbeitsblätter und deren Umsetzung in Öl wollen hingegen als Versinnlichung des Geistes und der Gedanken verstanden werden.

 

In der „fremdartigen anatomischen Wildnis“ die zum ersten mal der Öffentlichkeit gezeigt werden, versucht Alexander Sterzel die Zusammenhänge des Lebens in visueller Form festzuhalten. Medizin, Literatur, Auseinandersetzung mit Religion, alte vergilbte Photos und geheime Codes (Gedichte, Operationsanweisungen und Röntgenaufnahmen) bilden eine spannende Schnittmenge mit der Sterzel unerklärliche Lebens- und Leidensformen skizziert.

 

Vernissage: Freitag, 07. 04. 2006 ab 20 Uhr,

ca. 20.30 h - Uraufführung des Kurzstücks "Im Nervenpark" ( A. Sterzel, '06 ) mit Schauspieler Rüdiger Frank (Aalto-Theater Essen und Nationaltheater Weimar)

 

www.sterzel.com

 

 

 

 

 

02. 06. - 21. 07. 2006

"Abgestumpftes Ikosaeder"

 

 

... eine Gruppenausstellung von

Andreas Hykade, Peter Granser, Johannes Schlichting, Gabrielle Zimmermann, Peter Schmidt, Boris Musper, Georg Zaiß

 

Ganz Stuttgart fiebert dem WM-Großereignis entgegen - auf der Königstraße werden die Tage bis zum Anpfiff bereits elektronisch gezählt und die Stadt ist seit Monaten eine einzige Baustelle. Inspiriert vom ganzen Trubel haben sich sieben Stuttgarter Künstler/innen zur gemeinsamen Ausstellung entschloßen.

Das Besondere - keiner der teilnehmenden Künstler/innen pflegt eine besondere Beziehung zu Fußball.

  • Andreas Hykade - Comic

  • Peter Granser - Photographie

  • Johannes Schlichting - Zeichnung

  • Gabrielle Zimmermann - Video

  • Peter Schmidt - Installation

  • Boris Musper - Collage, Installation

  • Georg Zaiß - Holzplastik, Installation

 

Vernissage am Freitag, 02. 06. 2006 ab 20 h

 

 

 

 

 

04.08. - 01. 09. 2006

"Bindungen"

Malerei und Zeichnungen von Frank Grüttner

 

Frank Grüttner, 1940 in Berlin geboren, lebt in Frankfurt am Main. Im Alter von 16 Jahren besorgt sich der junge Grüttner vom Bayrischen Innenministerium eine Sondergenehmigung zum Kunststudium in Nürnberg, dann folgen Abitur, Medizin- und Architekturstudium, anschließend wieder Kunststudium. Seit 1967 arbeitet er als freischaffender Maler und war in den 70ern bei Kennern surrealistischer Malerei ein gefragter Mann.

 

Als er Ende der 70er vom Surrealismus genug hatte wendete er sich neuen Richtungen zu. Zunächst orientierte er sich an Eindrücken die ihm sein Viertel in Frankfurt bot und malte alles was ihm an Extremen ins Auge stach - dekadente Stadtmenschen, Junkies, Motoradfahrer vor und nach dem Unfall und wechselte dabei komplett seinen Malstil. Es entstanden Bilder die den Menschen nicht idealisieren sondern vielmehr sein Innerstes freilegen. Bilder die berühren, manchmal auch unangenehm.

 

Für seine Frankfurtbilder benutzte er grelle Farben, doch seit ca. 15 Jahren kommt immer mehr die Farbe rot ins Spiel, die in der Malerei Grüttners mittlerweile eine enorm wichtige Rolle spielt. Rot ist eine agressive Farbe, der Ausdruck "Rot sehen" sinnbildlich dafür. Doch im Rot steckt ebenso etwas Warmes, heimelig Gemütliches. Eine Autorin die über den Künstler schrieb erwähnte in diesem Zusammenhang, daß z. B. Embryonen im Mutterleib rot als die erste Farbe überhaupt wahrnehmen, nämlich wenn die Sonne auf den Mutterleib scheint. Und denken wir an Blut ist Rot sozusagen die menschlichste aller Farben.

 

Für seine Ölbilder verwendet er stets Rohleinwand, das heißt, die Harzölfarbe wird direkt ohne Grundierung aufgetragen. Diese Technik läßt die Bilder transparent erscheinen und je nach Lichteinfall und Intensität verändern sich die Farben. Bei grundierter Leinwand ist dies nicht der Fall. Korrekturen sind bei dieser Arbeitsweise nicht möglich und jeder Strich muß auf Anhieb sitzen.

 

Wir zeigen Ölbilder aus der Serie " rote Feldbilder" und andere, allesamt speziell für diese Ausstellung gefertigt. Wir zeigen Grüttners aktuelle Malerei, einen kleinen Rückblick auf Grüttners surrealistische Zeit sowie eine Auswahl von Zeichnungen aus dem Jahr 2000 und Kleinskulpturen aus Draht. Gewissermaßen eine kleine Grüttner-Retrospektive die das komplette Spektrum des Künstlers allerdings nur grob umreißen kann.

 

Eröffnung am Freitag, 04. 08. 2006 ab 20 h (Frank Grüttner ist anwesend.)

Finissage am Freitag, 01. 09. 2006 ab 20 h

 

 

 

 

06. 10. - 24. 11. 2006

Tamara Kapp
Singsong-girl

Photographien, Videos & Musik

 

Tamara Kapp, Pendlerin zwischen Stuttgart und Luxemburg und talentierte Selbstdarstellerin präsentiert sich mit ihren Videos, Livemusik und Photographien.

Als Singsong-girl stimuliert sie den Gehörsinn mit ihren Träshique Elektro-Pop-Chansons - 80'ger Sound gepaart mit chanson-eskem Gesang, Lo-Fi Elektronique und einer Prise Lärm gewürzt. Das Konzert zur Eröffnung wird durch selbst produzierte Videoclips begleitet, u. a. tanzt Tamara als "Anni Los" gleich 5fach im heißen 80'ger Jahre Lederdress; Trickfiguren begleiten den Gesang oder wir werden zum Fahrradfahren eingeladen um "far far away" zu kommen...

Ihre Photos zeigen Motive einer seltsamen Wirklichkeit. Nachbearbeitungen am Maltisch durch Colorieren, Übermalen, Überzeichnen und/oder am Computer dienen als Übermittler. Die saubere Trennung von Schein und Wirklichkeit ist nicht von Interesse, Ziel ist vielmehr ein autonomes Bild-Objekt. Neue Wirklichkeiten werden simuliert und inszeniert, um zu eigenständigen Werken zu gelangen. Tamara Kapp weckt auf sympatische Weise Zweifel an den Regeln klassischer Photographie indem sie die Grenzen zwischen Dukumentation und Inszenierung verwischt.

 

Eröffnung mit Live-Musik am Freitag, 06. 10. ab 20 h

Showdown am Freitag, 24. 11. ab 20 h

 

 

 

 

01. 12. 2006 - 26. 01. 2007

Angel Rengell / Luccia Lignan

"Sinnlichkeit in Farbe und Linie"

 

Auch wenn das Künstlerehepaar Rengell/Lignan dieselbe Leidenschaft teilt, ist die Art der Annäherung doch unterschiedlich.

Angel Rengell, Bildhauer, Maler und talentierter Zeichner, konzentriert sich auf die Linie und bringt sie zur Perfektion. Erotik ist Teil seiner Philosophie, seine Nackten Ausdruck einer Idealisierung des menschlichen Körpers. In seinen Arbeiten gelingt es ihm klassische Formvollendung mit seinen eigenen Studien zu vereinen.

 

Luccia Lignan verleiht ihren Formen mit dick aufgetragener Farbe Struktur. Jedes Bild wird lange im Kopf überdacht bevor sich die Künstlerin schließlich ans Bearbeiten der Leinwand macht. Ihre Aktbilder zeigen natürliche, selbstbewußte Nacktheit in süßlich expressionistischen Farben, die anregend wirken.

 

Wir zeigen eine Auswahl aktueller Arbeiten des Künstlerpaares aus Sevilla/Spanien.

 

Eröffnung am Freitag, 01. 12. 2006 ab 20 h

Showdown am Freitag, 26. 01. 2007 ab 20 h

 

 

© 2015  ZEROARTS e.V.,  Ostendstrasse 16,  D-70190 Stuttgart + Manfred Unterweger  /  Dank an die Stadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg

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