2008:

 

 

 

 

11. 01. - 22. 02. 2008

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Pixelpinseleien von Iris Hellriegel

 

Die Performancekünstlerin setzt sich selbst als handelnde Figur in inszenierter Fotografie ein. Durch das Nachstellen werden erinnerte Eindrücke reproduziert, seien es Gendernauten, Stuttguerilla Girls oder Samaraner Katzen. Der Prozess der Aneignung beginnt bei der Kostümierung und wird bei der Nachbearbeitung am Computer ausgeweitet. Bezüge zur Malerei werden in der Fotografie gesucht, indem Fotografiertes übermalt und Gemaltes fotografiert wird. Die Überinszenierung wird durch eine kraftvolle und kontrastreiche Farbgebung gesteigert. So entstehen überspitzte und oft auch komische Nachbilder, die dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen lassen.

 

Eröffnung am Freitag, 11. 01. 2008 ab 20 h

Showdown am Freitag, 22. 02. 2008 ab 20 h

 

 

 

 

07. 03. - 11. 04. 2008

"HEDONISTEN"

Photos von James Schrade

 

Lebensrealität in den Straßen der Innenstadt steht im Mittepunkt von James Schrades aktueller Arbeit HEDONISTEN. Seine Bilder sind ein natürlicher Teil seiner Lebensgewohnheiten, sie vermitteln Nähe zum Dargestellten und verraten eine intime Kenntnis davon, wie Menschen an genau diesem Ort miteinander und mit ihrer Umgebung interagieren. James Schrade konzentriert sich auf die Darstellungen von Menschen aber nur von wenigen Bildern lässt sich behaupten, dass es individuelle Porträts sind. Fast möchte man denken, dass die Interaktion und nicht das Individuum im Vordergrund steht. In seinen Schwarz-Weiß-Fotografien treten klare Konturen in den Blick – in den weicher wirkenden Farbbildern entstehen aufgeregtere Bildsituationen. In dichter Komplexität greifen in James Schrades Fotografien unzählige Details ineinander und vermitteln eine Ahnung von der Vielschichtigkeit alltäglicher Lebenssituationen.

 

Hedonismus:

Unter Hedonismus wird eine philosophische bzw. ethische Strömung verstanden, die Lust als höchstes Gut und Bedingung für Glückseligkeit und gutes Leben ansieht. Hedonismus ist fast immer mit einem krassen Materialismus gepaart – eine transzendente Wirklichkeit fehlt. Allgemein versteht man deshalb unter dem Begriff Hedonismus eine an materiellen Genüssen orientierte, egoistische Lebenseinstellung.

 

Eröffnung am Freitag, 07. 03. 2008 ab 20 h

Showdown am Freitag, 11. 04. 2008 ab 20 

 

 

 

 

09. 05. - 13. 06. 2008

"Inclusen"

Malerei von Sigita Laubengaier

 

Die Arbeiten von Sigita Laubengaier sind eine Auseinandersetzung mit dem Inneren und der Versuch Eingeschlossenes für den Betrachter sichtbar zu machen.


Inklusen (lat.: Eingeschlossene)


Inklusen = Menschen die sich zu Zwecken der Askese und des Gebets im sogenannten Inklusorium einschließen oder auch einmauern ließen. Durch kleine Fenster mit der Außenwelt verbunden, wurden sie versorgt und dienten dem Volk als geistliche Ratgeber. Ebenfalls als Inklusen werden Einschlüsse im Bernstein bezeichnet.

 

Eröffnung am Freitag, 09. 05. 2008 ab 20 h

Showdown am Freitag, 13. 06. 2008 ab 20 

 

 

 

 

04. 07. - 08. 08. 2008

"why play it again? "

eine Gastausstellung des Stuttgarter Kunstvereins e.V.

 

Als inoffizelles, unbestelltes und ergänzendes Rahmenprogramm zu "play it" bieten wir Ausstellungsbesuchern die Möglichkeit, zahlreiche hochkarätige künstlerische Positionen aus Stuttgart kennen zu lernen.

Es spielen voraussichtlich mit:

Reinhold Adt
Andreas Bär
U!!i Berg
Zeljko Bozicevic
Marc-Steffen Bremer
Friederike Dönnges
Elin Doka
Marie Dubreuil
Gudrun Freder
Simon Götz
göz entertainment group
Kurt Grunow
Sasa Gulija
Elke Hammelstein
Peter Haury
Iris Hellriegel
Jens Hermann
Stephan Köperl
Julia Lenzmann
Andreas Mayer-Brennenstuhl
Nina Müller
Boris Musper
N.N.
Eva Paulitsch
Kiki Perleberg
Joachim Peter
Peter Prothmann
Ellen Rein
Stefanie Reling
Maria Grazia Sacchitelli
Carlo Schiuma
Katharina Schiuma
Reiner Schlecker
Steffen Schlichter
Jochen Schlöder
Uli Schwinge
Stef Stagel
Michael Strähle
Hannes Trüjen
Herbert Wehner | ofW
Julia Wenz
Birgit Werner
Uta Weyrich
Sylvia Winkler
Kathrin Wörwag
Georg Zaiß

 

Gemeinsam arbeiten die beteiligten Akteure an der Idee eines Spielplatzes, der von den einzelnen KünstlerInnen als Spiel mit der Kunst (und den Artefakten der individuellen Positionen) heiter sowohl mit, als auch gegeneinander bespielt wird, so dass die Summe der Einzelheiten mehr als diese ergibt und auch die Schwerkraft aufgehoben wird. Den Teilnehmern schwebt eine dreidimensionale Landschaft (wie Sie sicher wissen, ein rein kunsthistorischer Begriff) vor, in der auch etwas auf dem Kopf stehen muss, falsch platziert ist oder beim flüchtigen hinsehen im Einzelteil aussieht, als ob ein Ausstellungsbesucher seinen Regenschirm vergessen hätte.

 

Eröffnung am Freitag, 04. 07. 2008 ab 20 h

Showdown am Freitag, 08. 08. 2008 ab 20 h

 

 

 

 

 

12. 09. - 24. 10. 2008

"DIE GROSSE MASCHINE"

Installation von Peter Schmidt

 

Daß ein Ingenieur eine Autoproduktion aufbaut, das ist normal. Wenn aber ein Ingenieur eine Autoproduktion aufbaut und danach behauptet, das sei Kunst, das ist ungewöhnlich. Der Künstler und Ingenieur Peter Schmidt baut das Modell einer komplexen Fabrik im Modelleisenbahnmaßstab 1:87. Doch diese Fabrik hat ihre Tücken, es werden auf der einen Seite Autos produziert, die kurz danach auf der anderen Seite der Montagestraße wieder demontiert werden, ein ewiger sinnloser Kreislauf entsteht, aber das auf technisch sehr hohem Niveau. Die Automation ist so weit fortgeschritten, daß im gesamten Fertigungsbereich keine Arbeiter zu sehen sind, dafür aber um so mehr Herren in dunklen Anzügen, die sich in der Fabrik aufhalten, Diskussionen und Führungen abhalten. Doch ganz sind die Arbeiter noch nicht aus der Arbeitswelt verbannt. In einer Ebene unterhalb der eigentlichen Produktion, dort wo die Energie zur Verfügung gestellt wird, da sind die Arbeiter noch zu finden, in düstern, bedrohlichen Räumen, die in starkem Kontrast zur lichten Produktionshalle stehen.

 

In der Ausstellung „DIE GROSSE MASCHINE“ sind außer dem Modell Fotoaufnahmen dieser Maschinerie zu sehen. Durch den Vorgang, die Wirklichkeit erst auf ein Modell zu schrumpfen und dann wieder in Fotos stark zu vergrößern, entsteht ein Wechselspiel der  Dimensionen und eine starke Zuspitzung der Produktionswirklichkeit.

 

Eröffnung am Freitag, 12. 09. 2008 ab 20 h

Showdown am Freitag, 24. 10. 2008 ab 20 h

 

www.oma-maier.de

 

 

 

 

07. 11. - 12. 12. 2008

AGING - WITHOUT GROWING UP

(growing up without aging)

Malerei und Objekte von Elin Doka

 

Monströse und niedliche Relikte aus dem Kinderzimmer dienen der Stuttgarter Künstlerin Elin Doka als Projektionsfläche für zwiespältige Befindlichkeiten.

 

Die Masters of the Universe sind erwachsen geworden und gieren nach Lifestyle und Status, während E.T. und Monchichi Altersflecken bekommen haben.

 

Nicht nur pubertierende Fünfzigjährige und abgeklärte Zwölfjährige haben ihre Freude wenn die Künstlerin mit der Spielzeugwelt der 70er und 80er konfrontiert und sich gleichzeitig humorvoll mit Altern im Zeitalter des „Anti-Aging“ und Konsum- und Markenwahn auseinandersetzt.

MAMA IST SCHULD!!!

 

Eröffnung 07. 11. 2008 ab 20 Uhr

Showdown 12. 12. 2008 ab 20 Uhr