2014:

 

 

 

 

31. 01. 2014 - 28. 02. 2014

Monika Ehret

FREIE LIEBE UND VERKEHR

 

Ein künstlerischer Kampf gegen Geschwindigkeitsblitzer

 

 

Mit Hilfe verschiedener Projekte führt Monika Ehret einen künstlerischen Kampf gegen Geschwindigkeitsblitzer. Wer viel im Raum Stuttgart unterwegs ist, dem verlangen diese Geräte permanente Aufmerksamkeit ab. Das nervt.

 

Ein Videofilm zeigt die Blitzerverhüllung mittels eines Riesenkondoms. In Zeichnungen, Bildern, Fotos und Montagen nimmt sie sich der Blitzer an. Superman hilft, eine Dartscheibe erlaubt Aggressionsabfuhr mit Gewinnoptionen, Polizei-„Portraits“ wurden gesammelt und liebevoll gerahmt, Straßenkarten mit Voodoo-Zauber schützen vor Strafzetteln, es gibt „Kondome“ in diversen Ausführungen, eine „Blitze Dich Selbst“-Aktion u.a...

 

Eröffnung am Freitag, 31. Januar 2014 ab 20 Uhr
Showdown am Freitag, 28. Februar 2014 ab 20 Uhr

 

 

 

14. 03. - 11. 04. 2014

Sand & João

It´s a tosh!

 

Büro für Auratisierung /

Sandro Placenti und João Hoyler Correia

zeigen neueste Werke / Objekte und Malerei

 

Eröffnung: Freitag den 14. 3. 2014, ab 20 Uhr

Showdown: Freitag 11.April 2014 ab 20 Uhr

 

 

www.auratisierung24.de

 

 

 

09. 05. - 06. 06. 2014

Joshua Spangenmacher

„Hauptsache Wiederholung“

 

Die Ausstellung zeigt einfache Arbeiten auf Papier, die sich mit beißender Ironie der Medien- und Internetwelt annehmen. Die verwendete Methode ist die Wiederholung, sei es als Ordnung, sei es als Zufall, sie zieht sich als roter Faden durch alle Medien. Die Wiederholung ist ständig gegenwärtig, sei es am Computer, im Internet, in der Kunst. Die grafische Benutzeroberfläche von Computern wiederholt sich in den Zeichnungen.

 

Eröffnung am Freitag den 09. 05. 2014, ab 20 Uhr

Showdown: am Freitag 06. 06. 2014 ab 20 Uhr

 

 

 

27. 06. - 25. 07. 2014

Jürgen Trautwein

NIESATT 014

Zeichnung, Malerei und Multimedia Installation

 

Jürgen Trautwein zeigt die Rauminstallation NIESATT 014 aus dem Arbeitszyklus Strategien zum Schutz vor dem Komplettwahnsinn, Teil des sich seit 2001 in ständiger Verwandlung befindenden Werkzyklus NIESATT.

 

Die Ausstellung NIESATT 014 ist eine experimentelle, raumspezifische Zeichnungs- und Multimedia Hybridisierungsinstallation, die sich kritisch mit der Welt in der wir leben auseinandersetzt. Das Wort NIESATT ist ein Neologismus, der aus den Wörtern nie und satt besteht; liest man das Wort rückwärts und ersetzt das Doppel T mit D liest man Dasein, somit ein Palindrom. NIESATT verweist, wie das Wort schon sagt, auf das von Unersättlichkeit geprägte Dasein des Jetztmenschen in ständigem Hunger nach immer mehr, ohne Rücksicht auf Umwelt und sich selbst.

 

Jürgen Trautwein ist ein multidisziplinärer Künstler dessen Arbeiten sich kritisch mit zeitgenössischen Themen auseinandersetzen. Sein künstlerisches Schaffen bewegt sich zwischen Zeichnung, Malerei, Raumspezifischer Installation, Netzkunst, Video, Animation, Interaktive Sound Screens, Photography, Temporäre Intervention, Performance und Ephemeral-Land art. Er hat an der Universität der Künste in Berlin studiert und als Meisterschüler abgeschlossen. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt. Er hat unter anderem in den späten Achzigern in Stuttgart im Kunsthaus Schaller seine Malerei gezeigt, in den Mitt-Neunzigern wurde seine Netzkunst in der Stuttgarter Zeitung besprochen, zur Jahrtausendwende wurde seine Netzkunst im Net-Art Guide vom Fraunhofer Institut in Stuttgart publiziert und er war letztens beim Stuttgarter Filmwinter 2012, mit seiner Arbeit onspeed, vertreten - ein Projekt das sich mit dem Datenfluss auf Twitter beschäftigt.

Mehr Informationen zu Trautwein’s Arbeiten erhalten Sie unter dem folgenden Link:

 

www.jtwine.com

 

NIESATT und noch mehr NIESATT

 

Eröffnung am Freitag den 27. 06. 2014, ab 20 Uhr

Showdown am Freitag 25. 07. 2014 ab 20 Uhr

 

 

 

26. 09. - 24. 10. 2014

Damian Fischer

Kanalarbeiten

 

Jochen Damian arbeitet bildhauerisch, installativ und fotografisch.

In seinen Arbeiten taucht er in die urbane Unterwelt ab, speziell in die Rohre und Räume städtischer Abwasserkanäle.

Damian sucht die isolierten Räume auf, dabei hinterlässt er zum einen Spuren vor Ort und dokumentiert diese, zum anderen sammelt und archiviert er die Räumlichkeiten in ihrer Erscheinung und Ästhetik, indem er Raumelemente einfängt und diese nachbildet.

 

Eröffnung am Freitag 26. 09. 2014, ab 20 Uhr

Showdown am Freitag 24. 10. 2014 ab 20 Uhr

 

 

 

 

28. 11. - 19. 12. 2014

Amy Hany

Die dunkle Seite

 

Die Gefühle beim Betrachten der Bilder von Amy Hany sind vielfältig, aber stimmen sie noch, wenn wir sie benennen? Was stimmt noch, wenn wir sie erfühlen wollen? Bekommen wir eine Antwort auf ihr Frauenbild? Werden diese Frauen angeblickt, begehrt, manipuliert? Oder sind sie im Gegenteil emanzipiert, blicken sie, begehren sie, manipulieren sie? Sind sie die Künstlerinnen, und wir die Objekte? Im ersten Moment des Betrachtens glauben wir zu wissen, was uns ihre Bilder zeigen, wie sie die Welt ihrer Frauen sieht, wie scheinbar kaputt ihre Weltsicht ist, wie abgrundtief, psychotisch, destruktiv, sexualisiert unter der hübschen, folkloristischen Oberfläche. Oder sind wir das Subjekt, das im Spiegel ihrer Bilder unsere Illusion erlebt?


Ihre Kunst sind Briefe – Empfänger erst mal unbekannt. Sind wir die Empfänger, können wir sie lesen. Ist der Inhalt eingeschrieben oder sind wir der Inhalt?
Geschichten erzählen? Ist das hier die Kunst? Oder Geschichten entdecken – im Da – Zwischen, Ich – Spiegel – Bild? Hier versteckt sich der Point de Vie, der Point de Vue.


Die Fülle der Werke lassen sie zu einem Ornament zusammenfließen, in der Farbe zu einem Instrument, einer Waffe wird. Was Amy Hany interessiert , sind menschliche Abgründe, Fehltritte, Krankheiten und die dunkle Seite. Sie kriecht förmlich in verschiedene Frauen-Rollenbilder, malt sie und verleibt sie sich ein. Sie fügt den Frauen in ihren Bildern Wunden zu, lässt sie morden, Krankheiten durchleben, Inzest feiern, sich umbringen und manchmal auch einfach nur heilig sein.


www.amyhany.de

 

Eröffnung am Freitag 28. 11. 2014, ab 20 Uhr

Showdown am Freitag 19. 12. 2014 ab 20 Uhr